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SYRIEN
Ist der direkte Nachbar vom Libanon, hat vereinzelt Haschisch vom Typ "Gelber" geliefert, zum Beispiel hellgelbes, bröseliges, aber knetbares, grobes, aber harziges, scharf kratziges, gut aufgehendes, beim Abkühlen verklumpendes, in große Kugeln(!) gepreßtes Haschisch, in Geruch und Wirkung ähnlich passablem "Gelben Libanesen". |
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AGYPTEN
Auch in anderen nordafrikanischen (in Tunesien und Algerien für lokalen Bedarf) und nahöstlichen Ländern (in "Kurdistan" und dem Iran besonders in den Siebzigern) wurde und wird in eher bescheidenem Umfang gutes Haschisch hergestellt. Ein Urlauber aus Ägypten berichtet vom Sinai, daß dort von den Beduinen nicht nur Gras (Rauschhanf) angebaut wird, sondern ein äußerlich dem "Rotem" ähnliches, aber anders schmeckendes, belebendes inspiratives Haschisch hergestellt würde. Er sprach von "Blubbidope", "Erfinderdope". Die Welt aus 1001 Nacht ist immer wieder für ganz reale Überraschungen gut. Glücklich, wer die Geheimnisse erspähen darf. |
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"Schimmelafghane" "Border Afghan" |
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PAKISTAN Der im Osten an Afghanistan grenzende Nachbar ist trotz des Schlafmohnanbaubooms zu Beginn der Achtziger Jahre nach wie vor (und seit Ende der Achtziger auch bei uns auf dem Markt bemerkbar) einer der größten Haschischproduzenten und -exporteure der Welt. Hanf wird zwar hauptsächlich angebaut (besonders im Nordwesten), wächst aber auch in weiten Teilen des Landes wild. Es handelt sich um Pflanzen vom Typ "lndica" sowie Mischformen mehr in Richtung der im indischen Himalaya gedeihenden hochwüchsigen "Sativas" (deren High aber noch dem "lndica-High" nahesteht). Das Haschisch wird ähnlich wie "Afghane" hergestellt, aber in viel größerem Maßstab. "Schwarzer" Exkurs: Analysedaten Eine kleine Anmerkung zu Analysedaten sei gestattet. Sie können sicher sehr hilfreich sein und sind besonders für die Gesundheitsvorsorge interessant (, deshalb her damit). Aber werden wir den Geist eines exquisiten Weines an seinem Alkoholgehalt und an der Öchslezahl erkennen?! Ganz ähnlich verhält es sich mit Cannabis. Die Seele des Hanfes erschließt sich nicht im Labor, sondern im Genuß. |
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INDIEN das Land des psychoaktiven Hanfes schlechthin. Hier sind Zubereitungen aus den Blättern (Bhang) quasi legal, nicht aber die weiblichen Blütenstände(Ganja) oder das von den Blütenständen gewonnene Haschischharz (Charas), was der Präsenz und Erhältlichkeit aber keinen Abbruch tut. Haschisch wird im Indischen Himalaya nach wie vor mit den Händen gerieben. Wenn die einzelnen Reibungen gleichmässig miteinander vermengt und sorgfältig durchgeknetet werden, ergibt sich ein einheitliches Produkt. Eine andere Möglichkeit ist, daß der Ertrag jeder einzelnen Reibung sichtbar getrennt von den anderen gehandelt wird. Wer nicht direkt beim Hersteller etwas größere Mengen kauft, erhält in Indien aber leider bisweilen Haschisch, das aus verschiedenen Reibungen und Herstellungen (auch grobe Siebungen) zusammengewürfelt oder so zu einem Brocken zusammengepreßt ist, daß die Trennung der zum Teil völlig unterschiedlichen Qualitäten schwer, wenn nicht unmöglich ist. Die Qualität handgeriebenen Haschischs ist von vielen Faktoren abhängig. Hinzu kommt die in Indien verbreitete Praxis des Streckens. "Charas" "Kaschmiri" oder "Manali" "Kulu" "Parvati" "Malana", "Rajasthani" "Indian Gold" "Bombay Black" "Kerala" |
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NEPAL Das Königreich des Haschisch liefert mit dem zunehmenden Kleinschmuggel in den Neunziger Jahren auch wieder vermehrt in unsere Breiten. "Nepalese" "Temple Balls" "Tantopani hash" "Charras" |
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ZENTRALASIEN Es ist davon auszugehen, daß auch in anderen Gegenden dieser Region Haschisch gewonnen wird, wenn auch in bescheidenerem Umfang, erstens, weil der Hanf in einem großen Bogen in den Bergtälem vom Himalaya über den Hindu Kush bis zum Pamirgebirge, Tien Shan und darüher hinaus wild wächst, und zweitens weil Haschischgewinnung und -gebrauch hier eine lange Tradition haben. Vielleicht werden diese Gebiete mit zunehmender Erkundung durch westliche Reisende und Hanfliebhaberlnnen in Zukunft Produkte liefern, die dann die Palette auf dem mitteleuropäischen Markt erweitern. |
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TROPEN Tropische Länder haben traditionell hauptsächlich Hanfblüten, also Marihuana geliefert |
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>MEXICO "Emerald Hash"aus Mexiko stellte eine seltene grüne gesiebte Spezialität dar, die wohl nur von wenigen Amis gekostet wurde. Die Herstellung dieses Exotikums (hier aus Oaxaca) der Siebziger Jahre zeigt Michael Starks anhand von Fotos in seinem Buch "Marihuana Potenz". |
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KOLUMBIEN "Chicle Hash" aus Kolumbien soll laut "High Times" in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre von den Spitzen ausgewählter Marihuana-Pflanzen aus dem Llanos-Valley gerieben und als ausgesprochene Spezialität in kleinen Mengen in die USA geschmuggelt worden sein, wahrscheinlich "Dealers Stuff Only", ein schwarzgrünes Haschisch mit sichtbarem Pflanzenanteil. In Kolumbien wurden in dieser Zeit auch größere Mengen "Columbian Hash" hergestellt und in die USA exportiert. Dieses war allerdings so nachlässig bergestellt (eher ein Haschisch-Imitat), daß es einen sehr schlechten Ruf genoß und als "Besonderheit" zu Beginn der Achtziger Jahre vom Markt verschwand. |
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JAMAICA "Jamaican Black" wurde ein Produkt genannt, das in den Achtzigern in Großbritannien auftauchte. Es wies einen THC-Gehalt nicht höher als durchschnittliches Jamaika-Gras auf, törnte auch so und sah aus wie roh gemachtes Haschisch. Es wurde vermutlich aus zu Brei zermahlenen Pflanzenteilen gepreßt. |
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>SENEGAL Auch hier wird aus dem einheimischen Marihuana "Jamba" neuerdings ein helles gelbliches Haschischpulver gesiebt, vermutlich um exklusiven Kundenwünschen zu entsprechen. Wegen dem hohen THC-Gehalt tropischer Grassorten, dürfte sorgfältig zubereitetes und aufbewahrtes Haschisch eine delikate Variante mit einem potenten stimulierenden bis psychedelischen High sein. Bleibt abzuwarten, was da auf uns zukommt. |
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PHILLIPINEN "Headhunter Hash" oder "Phillipine Hash" wird seit den Siebziger Jahren nicht nur für Ami-Soldaten, sondern auch für den lukrativen japanischen Markt hergestellt. Sehr selten bei uns. Eine Probe roch minzig und rauchig-"kautschukartig", mitteldicke harte Platte von hellbrauner Farbe, relativ feine Siebung, trocken, pulvrig, Potenz schwach, aber bei genügender Menge, verwirrendes High, "nüchtern und gleichzeitig ziemlich albern und strange neben sich sein, war wahrscheinlich überlagert, keine Konkurrenz zu dem gängigen guten Gras der gleichen Provenienz. Diese Liste läßt sich wahrscheinlich noch unendlich fortsetzen, aber kehren wir zurück in heimatliche Gefilde. |
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NIEDERLANDE In unserem "putzigen kleinen Nachbarland" wird mittlerweile professionell Haschisch hergestellt. Dazu haben die weitgehende Sättigung des Sinsemillamarktes mit einheimischen Hanfblüten und die Entwicklung arbeitssparender Maschinen (sprich "Pollinator") maßgeblich beigetragen. Zunächst wurden vereinzelt Blüten auf über Plastikschüsseln gespannten Seidentüchem gerieben oder gedroschen, so wie frau es aus den traditionellen Haschischländern kannte. In den letzten Jahren kamen mit aus der Siebdruckerei stammenden Stoffen bespannte Alurahmen hinzu. Heute kann zwischen den weniger effektiven automatischen Vibrationssieben und einer Art Waschtrommel mit Siebung nach dem Schleuderprinzip (dem "Pollinator") gewählt werden. "Nederstuff" "Skuff" "Aurora borealis" "Super Haze Hash" "Orange Hash" |
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DEUTSCHLAND 1995 kam bei uns von in Deutschland gewachsenen Pflanzen mit dem "Pollinator" kommerziell getrommeltes Haschisch zu derzeit noch unangemessen hohen Preisen auf den Markt. Es darf damit gerechnet werden, daß die deutschen Rauschhanfbauern ihren niederländischen Kollegen in Zukunft nicht mehr lange nachstehen werden. Und der Kleinbäuerin erschließen sich seit kurzem durch den "Haschmacher" die Freuden selbstgeschüttelten Harzdrüsenpulvers, der"Creme de la Creme" des Hanfes. |
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