AS-AudioWissen | Geschichte
Geschichte Fürth 1935 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 623 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem:
Am 15. September werden anlässlich des 7. Reichsparteitags der NSDAP in Nürnberg die Nürnberger Gesetze, auch Nürnberger Rassengesetze genannt, beschlossen. Mit diesen Gesetzen institutionalisieren die Nationalsozialisten ihre antisemitische Ideologie, die Judenverfolgung wird auch in Fürth weiter und weiter vorangetrieben. Gustav Schickedanz wird Stadtrat.
Paul Fronmüller beendet seine langjährige Tätigkeit in der Gemeinde St. Michael.
Ausbau des Flugplatzes Atzenhof zum Fliegerhorst der Deutschen Luftwaffe.
Baubeginn für die Häuser der Hardsiedlung Gustav Schickedanz erwirbt die Vereinigten Papierwerke Nürnberg und die Rechte an der Marke "Tempo".
Geschichte Fürth 1933 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 802 Minuten
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Themen im Hörbuch Fürth 1933 sind unter anderem
Mit der Machtergreifung Adolf Hitlers und der NSDAP ändert sich der politische Wind auch in Fürth. Schon im ersten Regierungsjahr werden Regimegegner aus der Fürther Politlandschaft entfernt und gegen linientreue Parteifunktionäre ausgetauscht. So wird der demokratisch gewählte Oberbürgermeister Robert Wild, der sich noch im Februar mutig geweigert hat Hitler am Flughafen zu empfangen, durch den NSDAP'ler Franz Jakob ersetzt.
19. Juli: Feierliche Fertigstellung der Ronwaldsiedlung.
30. Januar: Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
Februar: OB Dr. Robert Wild weigert sich, Adolf Hitler am Flughafen zu empangen.
Hans Vogel erklärt auf einer Großkundgebung "Hitler bedeutet Krieg!"
Er muss vor den Nationalsozialisten ins Exil nach Prag.flüchten
1. Mai: OB Dr. Robert Wild wird von der NSDAP zum Rücktritt gezwungen.
19. Juli: Feierliche Fertigstellung der Ronwaldsiedlung.
19. November: Franz Jakob löst Dr. Robert Wild als Oberbürgermeister ab.
Der spätere OB Hans Bornkessel wird von der NSDAP zwangsbeurlaubt.
Geschichte Fürth 1934 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 624 Minuten
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Die Firma Weber und Ott verlagert ihren Firmensitz nach Forchheim.
Der von Leopold Ullstein gegründete Zeitungsverlag fällt der Arisierung zum Opfer.
Jakob Frank emigriert in die USA.
Willi Fischer wird von der NS-Regierung unter dem Vorwand des "Verdachts auf Vorbereitung zum Hochverrat" zu sieben Monaten Untersuchungshaft verurteilt.
Max Grundig zahlt seinen Teilhaber aus und zieht mit seinem Unternehmen in die Schwabacher Straße 1 um.
Geschichte Fürth 1936 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 631 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem

Landesweit ist 1936 ein Jahr des scheinheiligen Widerspruchs: Nach außen gibt sich Hitler-Deutschland als friedlich-harmonischer Gastgeber der Sommer-Olympiade in Berlin und der Winter-Olympiade in Garmisch-Partenkirchen, im Hintergrund befiehlt Hitler im sogenannten "Vierjahresplan", die Armee müsse in vier Jahren „einsatzfähig“ und die Wirtschaft „kriegsfähig“ sein. Personifikation findet diese trügerische Unbeschwertheit im Fürther Ludwig Schweickert: 1936 gewinnt er bei den Olympischen Spielen in Berlin die silberne Medaille im Ringen. 1943 wird er als Berufssoldat an der russischen Front des Zweiten Weltkriegs sterben. Neben Schweickert ist auch der Turner Alfred Schwarzmann
in Berlin erfolgreich: Er wird dreifacher Goldmedaillensieger, zweimal holt er Bronze.

Weiterhin verlassen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Stadt auf der Flucht vor dem Faschismus, darunter im Jahr 1936 die Schriftstellerin Ruth Weiss und der Maler und Grafiker Felix Gluck.
Am 3. April wird Ella Oettinger beigesetzt – Es ist das letzte Begräbnis am alten jüdischen Friedhof.
Der Turner Alfred Schwarzmann gewinnt 3x Gold und 2x Bronze.
Der Ringer Ludwig Schweickert 1x Silber.
Der Maler und Grafiker Felix Gluck flieht vor den Nationalsozialisten
Geschichte Fürth 1937 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 634 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem

Von der roten Judenburg zur wirtschaftlich gesunden Nazi-Musterstadt?
1937 war der Alltag der Fürther stramm nationalsozialistisch ausgerichtet.
Fast 100 % der heimischen Schuljugend war in HJ oder BdM integriert.
Oberbürgermeister Jakob sprach in seinem Jahresrückblick zudem von einer finanziellen Konsolidierung der Stadt, was sich auch im Sparwillen der Bevölkerung zeigte. So verfügte die Stadtsparkasse Fürth Ende 1936 schon über eine Rücklage in Höhe von 647000 RM, die Stadtwerke erzielten einen Reingewinn von 985000 RM. In Fürth lebten Anfang 19hundert37 insgesamt 78237 Einwohner, im Jahr 1936 wurden 1326 Kinder hier geboren (Von der Hausgeburt zur Klinikentbindung).
Zum Jahresbeginn registrierte das Fürther Wohlfahrtsamt nur noch etwa 1700 arbeitslose Unterstützungsempfänger. Vom Winterhilfswerk (WHW) wurden in der Kleeblattstadt 5221 Haushalte mit 13793 Personen unterstützt. In Fürth arbeiteten rund 40000 Erwerbspersonen bei 1516 im Handelsregister eingetragenen Unternehmen. 4428 Kleingärtner und landwirt-schaftliche Kleinbetriebe (bis 0,5 Hektar) lieferten einen wertvollen Beitrag zur hiesigen Volksernährung. Zum ersten Juli 1937 waren auf Fürther Stadtgebiet 1332 PKW und 446 LKW zugelassen. Bei der Stadt Fürth schafften zum Jahresbeginn 397 Beamte, 299 Angestellte und 535 Arbeiter. In städtischen Ämtern und Betrieben wurde an Samstagen immer noch von 7 bis 13 Uhr gearbeitet. Im Ortsnetz Nürnberg/Fürth zählte man schon 38591 Telefonanschlüsse.
Für die Zeit der Reichsparteitage in Nürnberg nahm Fürth 36000 Personen auf, mit Privatgästen beherbergte man über 40000.
Geschichte Fürth 1938 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 649 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem
Ereignisse in Fürth im Jahr 1938. Am 9. November findet der erste traurige Höhepunkt der NS-Diktatur in Form der Reichsprogromnacht statt. Im ganzen deutschen Reich werden Synagogen und jüdische Einrichtungen in Brand gesteckt, so auch in Fürth. Personen. Max Grundig heiratet die Sopranistin Anneliese Jürgensen.
Geschichte Fürth 1939 - 1945 -  Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 218 Minuten
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Wir zeigen nichts von den Verbrechen des nationalsozialistischen (NS-)Regimes, nichts von der Ermordung der Juden und der Verfolgung der Gegner des Regimes, nichts davon, dass die Menschen zu einem Angriffskrieg aktiviert wurden.

Im Gegenteil:
Vor allem im Text der Rieß-Chronik, der die offizielle Fürther Stadtchronik schrieb, werden voll und ganz die Propagandalügen der Machthaber wiedergegeben. So wird behauptet, Hitler habe mit seinen Angriffen z.B. auf Polen, Dänemark und die Sowjetunion nur auf Aggressionen reagiert, sein Krieg sei ein Verteidigungskrieg. Dass das nicht stimmt, wissen die Leserinnen und Leser unseres Buches. Wir verzichten daher auf einen ausführlichen Richtigstellungstext. Exemplarisch werden nur bei Kriegsbeginn dem Chroniktext die historischen Fakten entgegengestellt.
Geschichte Fürth 1946 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 200 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem:
Dazu gehört das Verbot von Tanzveranstaltungen in der Faschingszeit, die Ankündigung von Strom-Rationierung und Lebensmittelkarten. Der Mangel prägte das Leben auch in Fürth. Für die wenigen Lebensmittel mussten die Menschen
lange anstehen. Der Schwarzmarkt florierte. Hier galt die Zigarettenwährung.
Was in Fürth die Situation dramatisch verschärfte, war der Zustrom von Flüchtlingen. Weil die Stadt relativ unzerstört war, wurden viele Vertriebene hierhin dirigiert. Mehr als 23000 Menschen musste Fürth aufnehmen. In über 40 kleinen und großen Lagern kamen sie unter. Viele Häuser und Wohnungen wurden obendrein von den Amerikanern beschlagnahmt.
Wie sehr die Fürther zusammenrücken mussten, zeigte sich schon am Beispiel der Baugenossenschaft „Eigenes Heim“. 70 Prozent der Hauptmieter teilten sich ihre Wohnungen mit Untermietern. Strom oder Gas gab es nur stundenweise,
fließendes Wasser war Luxus. Ungeachtet des Verbots suchten viele Fürther in den wilden Müllkippen an den Talrändern nach Brauchbarem. Drangvolle Enge herrschte im Sommer 1947 aber auch im Flussbad. Weil man das ehemalige Militärbad an der Dambacher Straße und auch das Privatbad an der Weikershofer Gaggerlasquelle geschlossen hatte, drängten sich an Wochenenden manchmal über 10.000 Menschen in der Rednitz.
Viele zum Kriegsende sinnlos zerstörte Brücken mussten repariert werden. Aber auch zahlreiche Ruinen prägten das Stadtbild.
Geschichte Fürth 1947 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 211 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem
Dazu gehört das Verbot von Tanzveranstaltungen in der Faschingszeit, die Ankündigung von Strom-Rationierung und Lebensmittelkarten. Der Mangel prägte das Leben auch in Fürth. Für die wenigen Lebensmittel mussten die Menschen lange anstehen.
Der Schwarzmarkt florierte. Hier galt die Zigarettenwährung. Was in Fürth die Situation dramatisch verschärfte, war der Zustrom von Flüchtlingen. Weil die Stadt relativ unzerstört war, wurden viele Vertriebene hierhin dirigiert. Mehr als 23000 Menschen musste Fürth aufnehmen. In über 40 kleinen und großen Lagern kamen sie unter. Viele Häuser und Wohnungen wurden obendrein von den Amerikanern beschlagnahmt.
Wie sehr die Fürther zusammenrücken mussten, zeigte sich schon am Beispiel der Baugenossenschaft „EigenesHeim“. 70 Prozent der Hauptmieter teilten sich ihre Wohnungen mit Untermietern. Strom oder Gas gab es nur stundenweise, fließendes Wasser war Luxus. Ungeachtet des Verbots suchten viele Fürther in den wilden Müllkippen an den Talrändern nach Brauchbarem.
Drangvolle Enge herrschte im Sommer 1947 aber auch im Flussbad. Weil man das ehemalige Militärbad an der Dambacher Straße und auch das Privatbad an der Weikershofer Gaggerlasquelle geschlossen hatte, drängten sich an Wochenenden manchmal über 10.000 Menschen in der Rednitz.
Viele zum Kriegsende sinnlos zerstörte Brücken mussten repariert werden. Aber auch zahlreiche Ruinen prägten das Stadtbild.
Geschichte Fürth 1948 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 408 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem
Im Jahr 1948 steht vor allem die Zuspitzung der alliierten Gegensätze in der deutschen Frage im Mittelpunkt des Weltinteresses, die einen dramatischen Höhepunkt mit der Währungsreform und der sich unmittelbar daran anschließen-
den Berlin-Blockade erlebt, der die Westmächte mit der Errichtung der Berliner Luftbrücke begegnen. Einen weiteren Krisenherd bildet der Nahe Osten, wo derUN-Teilungsplan für Palästina vom Vorjahr die jüdisch-arabischen Spannungen Nicht beilegen konnte; sie entladen sich stattdessen im Palästinakrieg, als das britische Mandat endet und Israel seine Unabhängigkeit ausruft.
Geschichte Fürth 1949 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 132 Minuten
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Themen sind in diesem Jahr unter anderem:
Das Jahr 1949 in Fürth war geprägt von den alltäglichen Sorgen der kleinen Leute. Es herrschte keine Euphorie über die Gründung der Bundesrepublik; die Sorgen der Nachkriegszeit überschatteten noch den Fortschritt einer demokratischen Verfassung im westlichen Teil Deutschlands. Vom beginnenden Wirtschaftswunder war noch kaum etwas zu spüren. Berichte aus dem Fürther Stadtrat zeigen, dass es hier noch kaum parteipolitische Konflikte zwischen SPD, bürgerlichen Parteien und Kommunisten gab.
Geschichte Fürth 1953 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: Minuten
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Diese Broschüre aus der Reihe "FÜRTH IN DEN FÜNFZIGERN" wurde auf Basis der maschinengeschriebenen Chronik der Stadt Fürth aus dem Stadtarchiv Fürth konzipiert. Die aus dem gleichen Jahr 1953 stammenden Gedanken sind hauptsächlich den Nachlässen der beiden Fotografen Ferdinand Vitzethum und Fritz Wolkenstörfer entnommen, die im Stadttheater Fürth aufbewahrt werden und deren weitgehend ungeordnete Negative seit 1985 von Lothar Berthold ehrenamtlich katalogisiert und in Form von Abzügen und Kontaktabzügen der Betrachtung zugänglich gemacht werden.
Geschichte Fürth 1954/55 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 349 Minuten
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Wohlstand und Weltmeister
Diese Zeitspanne war auch in Fürth geprägt vom Wiederaufbau. Ruinen machten
Neubauten Platz, das heute wieder stilvoll herausgeputzte Letra-Haus an der Schwabacher, Ecke Karolinenstraße entstand ebenso wie das erste Fürther Hochhaus an der Billinganlage.
In der Südstadt wurden zahlreiche Genossenschaftswohnungen und die inzwischen in eine moderne Gartenstadt umgewandelte amerikanische Wohnsiedlung aus dem Boden gestampft. Was die Bürger im politischen Leben bewegte, war weniger der Nato-Beitritt der Bundesrepublik oder die Debatte überatomare Rüstung, sondern die Frage der Wiederbewaffnung im Allgemeinen.
Weil auch Fürther darunter waren, wurde außerdem der Freilassung der letzten Kriegsgefangenen große Beachtung geschenkt.
Im Mittelpunkt der Stadtratsarbeit 1954 stand neben dem US-Wohnungsbau die Industrie-Ansiedlung und ein 2,5-Millionen-Projekt für die Berufsschulen.
Geschichte Fürth 1956/57 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 198 Minuten
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Für das Alltagsleben in Fürth ergab sich eine Konsolidierung des "Wirtschaftswunders";
die Arbeitslosigkeit ging zurück, der Wohlstand auch der unteren und mittleren Bevölkerungsschichten und somit der Konsum stieg. Überall in der Stadt entstanden Neubauten, Kriegsschäden wurden beseitigt. Die geschriebene Chronik der Stadt Fürth spiegelt diese Entwicklung wieder. Leider weist diese Chronik im Jahr 1957 einige größere Lücken auf: offenbar wurde darauf hinter bisherige ungenannte Chronist durch einen neuen ergänzt und später ersetzt, dessen Name ebenfalls nicht überliefert ist.
Im Gegensatz zu den bekannten ehrenamtlichen Chronisten Fronmüller (bis 1887), Käppner (1887-1911), Rieß(1911-1943) und Wunschel (1943-1949) handelt es sich bei den späteren Chronikschreibern um Angestellte des Stadtarchivs, die als Person nicht in Erscheinung treten.
Geschichte Fürth 1958/59 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 251 Minuten
Technik: mp3 - Audio
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Jetzt ist es klar: der Fürther rackert und er hat endlich auch etwas davon. Die Russen sind wieder nicht gekommen, aber der Marsch in den Wohlstand hat begonnen. Zwar tut der Lastenausgleich weh, aber er zeigt auch seine Wirkung.
Gewisse andere Lasten lassen wir auch in Fürth liegen und wir wissen wie überall von nichts. Wie überall bedienen wir uns; es wächst ja alles und sprudelt. Aus unserem Rathaus tönt es abwechselnd: wir hätten so viel zu tun, unsere Kinder sollen ruhig auch etwas davon bezahlen; dann heißt es wieder "Leere Kasse", es kann weder das Wünschenswerte noch das Notwendige, nur noch das Unabweisbare gemacht werden! Und die Reise geht unaufhaltsam dorthin, wo wir heute im November 2005 mit unserer großen Koalition sitzen, nämlich sauber in der Falle. Unsere unendliche Geschichte - sie bleibt spannend zu hören, vor allem zwischen den Zeilen.
Geschichte Fürth 1960 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 215 Minuten
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Auszug aus dem Vorwort zum Buch "Fürth 1962/63":
Schwammen die Fürther im Geld? So würden viele heute fragen angesichts der in diesen Zeitraum fallenden Investitionen für Hallenbad, Erweiterung der Pestalozzi-Schule, Kinderklinik, Schwesternwohnheim, Entbindungsheim, Großturnhalle Soldnerschule, Berufsschule II, Kreuzungsausbau Erlanger-/Poppenreuther Straße, von "kleineren“ Projekten gar nicht zu reden.
Am 2. April 1963 flimmerte die erste ZDF-Sendung schwarzweiß über die Bildschirme, spätestens bis Anfang 1963 mussten alle Autos über ein Lenkradschloss verfügen und zum 30. Juni 1963 waren alle Fahrzeuge von „Winker“ auf „Blinker“ umgestellt. 1963 wurde auch
die "Postleitzahl" eingeführt. Die Großraumwagen der Straßenbahn bediente nur noch der Fahrer, der auch kassierte.


Das Jahre 1960 stand ganz im Zeichen sprudelnder Steuereinnahmen. Der Stadtrat beschloss in diesen Jahren Investitionen, deren Finanzierung heute nicht mehr möglich wäre. Tausende von ehemaligen Altstadtbewohnern, Flüchtlingen und Vertriebenen siedelten sich in der neu bebauten Flughafensiedlung an. (Der Begriff "Hardhöhe" existierte ja noch nicht). Zwar erstickte die Stadt fast im Autoverkehr, trotzdem waren die Gehsteige der Innenstadt während der Geschäftszeiten von Fußgängern stark frequentiert. Man kommunizierte dort stärker miteinander als heute.
Geschichte Fürth 1961 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 573 Minuten
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Geschichte Fürth 1962 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 456 Minuten
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Schwammen die Fürther im Geld? So würden viele heute fragen angesichts der in diesen Zeitraum fallenden Investitionen für Hallenbad, Erweiterung der Pestalozzi-Schule, Kinderklinik, Schwesternwohnheim, Entbindungsheim, Großturnhalle Soldnerschule, Berufsschule II, Kreuzungsausbau Erlanger-/Poppenreuther Straße, von "kleineren“ Projekten gar nicht zu reden.
Am 2. April 1963 flimmerte die erste ZDF-Sendung schwarzweiß über die Bildschirme, spätestens bis Anfang 1963 mussten alle Autos über ein Lenkradschloss verfügen und zum 30. Juni 1963 waren alle Fahrzeuge von „Winker“ auf „Blinker“ umgestellt. 1963 wurde auch die "Postleitzahl" eingeführt. Die Großraumwagen der Straßenbahn bediente nur noch der Fahrer, der auch kassierte.
Geschichte Fürth 1963 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 420 Minuten
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Geschichte Fürth 1964 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 503 Minuten
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Mit dem Ende seiner Amtszeit als Oberbürgermeister erhält Hans Bornkessel die
Goldene Bürgermedaille der Stadt Fürth.
Die großen Bautätigkeiten auf der Hardhöhe sind beendet. Im Stadtteil Hardhöhe
sind einige namhafte Unternehmen ansässig, unter anderen die Siemens AG, Atos,
die Uvex, die Kennametal Hertel und die plettac AG, eine Ausgründung aus der
Grundig AG. Auch die Firma Flabeg (heute Centrosolar Group), der letzte Vertreter
der Fürther Spiegelhersteller, hat ihren Sitz auf der Hardhöhe


Die Ronwaldsiedlung wird an das Kanalisationsnetz der Stadt Fürth angeschlossen.
Kurt Scherzer wird Nachfolger von Hans Bornkessel als Oberbürgermeister.
Jean Mandel zieht in den Bayerischen Senat ein.
Geschichte Fürth 1965 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 589 Minuten
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Max Grundig erhält den Bayerischen Verdienstorden.
Robert Cahn wird in Sussex erster Professor der Materialwissenschaft Englands.
Bau der Erlöserkirche in Dambach. Das Fürther Gaswerk stellt am 18. November den Betrieb ein und die Stadtwerke Nürnberg übernehmen.
Gustav Schickedanz gründet am 1. Januar die Gustav-Schickedanz-Stiftung anlässlich seines 70. Geburtstages.
Geschichte Fürth 1966 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 706 Minuten
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Nicht wenige Stadtarchive landauf-landab begnügen sich ab den Sechziger Jahren damit, die Regionalteile der Tageszeitungen als Chronikersatz penibel zu sammeln. Aber wie beim Film gilt: erst der Cut macht den Film aus dem Rohmaterial. Somit ist Gert Kuntermann eine spannend zu lesende Revue des Jahres 1966 über Fürth im Zusammenspiel mit der Welt gelungen.
Im Anhang wird die damals neu entstandene Beat-Generation gebührend erwähnt. Schließlich war Fürth in dieser Zeit mit dem Tanzschuppen "Die Camera" am Nabel der Pop-Musik.
Geschichte Fürth 1967 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 701 Minuten
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In vielen Stunden hat der frühere Berufsschullehrer Gert Kuntermann die interessantesten lokalen Ereignisse des Jahres 1967 im Stadtarchiv zusammengetragen.
Zwei Ereignisse stehen für den Wandel 1967:
Am 25. August wurde das Farbfernsehen nach dem westdeutschen PAL-System gestartet und am 16. September die letzte Fürther Gaslaterne ausgelöscht.
An der Stadtgrenze fiel beim Bau der U-Bahn Deutschlands ältestes Bahnwärterhäuschen der Spitzhacke zum Opfer. Nicht weit davon entfernt verfällt heute übrigens der 148 Jahre alte Lokschuppen. Hohe Wellen schlug 1967 die Verweigerung der Ehrenbürgerwürde für den Vater des Wirtschaftswunders und Ex-Bundeskanzler Ludwig Erhard. Aus der Fusion der Brauereien Humbser und Geismann entstand Patrizier (später von Tucher geschluckt).
Grundig brachte Radios und Verstärker im Baukastensystem auf den Markt und die erste Städtepartnerschaft mit dem schottischen Paisley bahnte sich an. Das Jahr 1967 hatte es in sich.
Geschichte Fürth 1968 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca.781 Minuten
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Stolz hechtete OB Scherzer nach der offiziellen Eröffnung in das Becken des nach fünf Jahren Bauzeit endlich fertiggestellten Fürther Hallenbades. Dafür hatte ab Mai die Rednitz wegen Gesundheitsgefährdung als Schwimmbad ausgedient. Trotzdem schuf die Stadt ein neues „Bäderamt". Kinder konnten sich aber jetzt sportlich auf der neuen Bezirkssportanlage am Schießanger so richtig austoben. Während vor rekordverdächtigen Zuschauerkulissen Erzrivale 1. FC Nürnberg unter Trainer Max Merkel „Deutscher Meister" wurde, liefen der SpVgg die Zuschauer davon. Das Traineramt der Fürther Vertragsspieler übernahm „Stopperriese" Alfred Hoffmann von seinem gefrusteten Vorgänger „Zapf Gebhardt, der wegen fehlender Perspektiven das Handtuch warf. Um Personalkosten einzusparen, rüstete die VAG die Linien 1 und 21 mit Schaffnern aus. Für viel Getöse im Stadtrat sorgte ein Gutachten zur Situation des Fürther Stadttheaters, noch mehr Lärm verursachte der plötzliche Einsturz eines vierstöckigen Mietshauses an der Erlanger Straße. Ruhe dagegen herrschte jetzt mittags im Fürther Rathaus, denn nach dem Ausfall eines Lautsprechers hatte das schräg klingende Gebimmel der Porzellanglocken („Bornkesseli") im Rathausturm für immer ein Ende. Im Geismannsaal trank man den „Poculator" erstmals aus Glaskrügen, damit die Füllmenge kontrolliert werden konnte. In Fürth verzeichnete am 18.Januar um 4.22 Uhr das „neue" Nathanstift beim Stadtkrankenhaus seine erste Geburt, wobei im Jahresverlauf „Sonntagskinder" immer seltener wurden. Verlegte man doch Geburten „aus medizinischen Gründen" meist auf den Montag, damit das Personal auch etwas vom Sonntag hatte.
Geschichte Fürth 1969 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 821 Minuten
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Die Fürther Schulkinder wurden größer und schwerer. Das Gesundheitsamt startete erste Diätkurse. Die Trennung in Grund- und Hauptschulen sowie die Einführung des 9. Schuljahres bereitete dem Fürther Schulamt erhebliche Probleme. Ende Oktober standen immer noch acht Klassen ohne Lehrer da. Es gab nur noch fünf Bekenntnisklassen. Der neue Sexualkundeatlas der aus Nürnberg stammenden Gesundheitsministerin Käthe Strobel wurde an allen Schulen eingeführt. Appell an die Eigenverantwortung: An den Fürther Gymnasien durften sich die Schüler der Oberklassen jetzt bis zu drei Tage selbst entschuldigen. Geschlechtliche Aktivitäten entwickelte das Helene-Länge-Gymnasium: Ab Herbst wurden erstmals auch Jungen aufgenommen. Auf allen Schulhöfen kam „Gummi-Hüpfen" ganz groß in Mode. Neu waren in Fürth Straßenbahnen mit einem roten „K". Die Tram fuhr somit ohne Schaffner und mit „Kasse beim Fahrer".
Auto-Waschstraßen entstanden bei Pillenstein an der Stadtgrenze sowie in der Würzburger Straße, ein neuer Waschsalon mit Münzeinwurf in der Friedrichstraße. Die neue Kinderklinik auf dem Krankenhausgelände wurde stolz eröffnet:
Die neue Buslinie 77 geisterte halbleer durch die Fürther Südstadt. Um von der Altstadt ins Sommerbad zu gelangen, mussten Badbesucher jetzt tatsächlich bis zum Badeingang Scherbsgraben laufen.
Geschichte Fürth 1970 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Die Kleeblattstadt als Großbaustelle - Neuer Band der Fürther Geschichtswerkstatt zeigt die Entwicklung 1970 auf Kleeblattstadt als Großbaustelle. Grenzenloser Bauboom hatte Fürth im Griff. Südwesttangente, Frankenschnellweg und Main-Donau-Kanal waren die Schwergewichte. Kein Wunder, dass die Schuldenlast der Kommune von 117 auf 166 Millionen D-Mark anwuchs. Dennoch war man vom Pessimismus heutiger Prägung weit entfernt. Die Tarifabschlüsse lagen durchwegs im zweistelligen Bereich und die Renten stiegen um 16 Prozent. Zusammengestellt hat die
Chronik des Jahres 1970 Geschichtswerkstatt-Mitglied Gert Kuntermann.
Es war ein kalter, schneereicher Winter. Die Grippe grassierte. Dann kam ein Hoch-
wasser seltenen Ausmaßes. Zu den Katastrophen des Jahres gehörte der Brand der
«Turnerburg» des TV Fürth 1860 in der Turnstraße.
Der Verein rief wie heute wieder zu Spenden auf.
Geschichte Fürth 1971 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 821 Minuten
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Als arbeitslos ein Fremdwort war - Anfang der 70er herrschten in manchen Bereichen geradezu paradiesische Zustände. Die Arbeitslosenquote lag lediglich bei 0,8 Prozent und die meisten Tarifabschlüsse bewegten sich noch im zweistelligen Bereich. Der Fürther Stadtrat leistete sich trotz der Rekordverschuldung von 160 Millionen D-Mark einen sechs Millionen schweren Umbau des Stadttheaters – vielleicht auch in Vertrauen auf die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen:
Grundig und Schickedanz machten Umsätze in Milliardenhöhe.
Weitere Themen, die Fürth 1971 bewegten: die anstehende Gebietsreform mit der großen Frage: Welche Gemeinden kommen nach Fürth? Außerdem der Abriss des alten Krankenhauses an der Schwabacher Straße und der Baubeginn des 17-stöckigen Bahnhofcenters. Die SpVgg kickte in der Regionalliga Süd, das Krankenhaus bekam seine erste Intensivstation, Hot Pants kamen bei der Damenwelt schwer in Mode, und ganz im Zeichen der antiautoritären Erziehung entstand in Fürth der erste Kinderladen.
Geschichte Fürth 1972 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 692 Minuten
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In Fürth war 1972 ein Jahr der Superlative. Durch die Gebietsreform zum 1. Juli vergrößerte sich das Stadtgebiet um 40%, die Bevölkerung um 12%. Der neue Fürther Hafen sowie die Rednitzbrücke (Trogbrücke) als zweiter hochwasserfreier Talübergang im Süden der Stadt wurden ihrer Bestimmung übergeben. Ferner konnten das Wirtschaftsgebäude im städtischen Krankenhaus, die neue Turnhalle an der Dr. Mack-Straße und das Schulzentrum in Stadeln in Betrieb genommen werden. Umbau und Renovierung des Fürther Stadttheaters standen unmittelbar vor dem Abschluss, mit dem Bau der Schwandschule am Finkenschlagf sowie dem Neubau des „Helene-Lange-Gymnasiums" am Tannenplatz ging es zügig voran. (Für heutige Verhältnisse unglaubliche Investitionssummen)
Großbaustellen in Fürth waren außerdem das „Bahnhof-Center" an Stelle des abgebrochenen Bahnhofsbunkers und das Sparkassenhochhaus an der Maxstraße. Im Sanierungsgebiet der Altstadt startete die „Neue Heimat" mit dem ersten Wohnblock.
Geschichte Fürth 1973 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 664 Minuten
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Henry Kissinger wird Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika. Später erhält er den Friedensnobelpreis für das Friedensabkommen in Vietnam. Die Stadt Fürth verleiht Prof. Kissinger die Goldene Bürgermedaille. Als letztes Werk von Jakob Wassermann veröffentlicht sein Sohn Engelhart oder Die zwei Welten. Oberbürgermeister Kurt Scherzer beendet seine Tätigkeit als Bundesvorsitzender des Deutschen Turner-Bundes. Kirche "Heiligste Dreifaltigkeit" wird errichtet.
14. Januar: Nach umfangreichen Umbauten wird das Stadttheater mit der Komödie "Professor Bernardi" von Arthur Schnitzler wiedereröffnet.
21. Januar: Beim traditionsreichen Lokalderby zwischen den Erzrivalen Spielvereinigung Fürth und 1. FC Nürnberg kommt es zum ersten Spielabbruch im deutschen Profifußball, nachdem
Nürnberger Anhänger beim Spielstand von 4:2 für die SpVgg Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen hatten. Das Spiel geht als Skandalderby in die Geschichte ein.
15. August: Ein betrunkener 19jähriger Gefreiter kapert einen der in der Johnson Kaserne stationierten Schützenpanzer und rast damit durch Fürth. Dabei überrollte er ein Fahrzeug der Militärpolizei. Erst als er in einem Acker stecken blieb, endete seine Amok-Fahrt.
23. Dezember: Der Notarztdienst Kreisverband Fürth, startet mit der ersten Notarztfahrt als Pilotmodell für Bayern und Deutschland.
Geschichte Fürth 1974 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 581 Minuten
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Villa Lehrieder wird abgebrochen.
Der Gänsberg wird abgerissen.
Die Umbauarbeiten am Königsplatz und die Henri-Dunant-Straße werden fertig gestellt.
Die Villa Wahnsinn wird abgerissen.

Die Patrizier-Brauerei übernimmt die Bergbräu von Fritz Mailaender.
Die Stadtsparkasse Fürth bezieht ihre neue Hauptstelle an der Maxstraße.
Mehrere Sparkassen im Landkreis fusionieren zur "Vereinigten Sparkasse im Landkreis Fürth".


Im Zuge der Gänsberg-Sanierung wird der Altstadtverein St.Michael Fürth gegründet.
Die Buslinie 78 (178) nimmt am 1. Juli ihren Betrieb zwischen Eschenau und Ronhof auf.
Geschichte Fürth 1975 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 611 Minuten
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Mit einem Bürgerfest weihte man zur „Kärwa“ den ersten Abschnitt der neuen Fußgängerzone ein, ansonsten machten sich derartige städtische Feierlichkeiten rar, sah man von der Inbetrieb freigegebenen Würzburger Straße (einschließlich Brückenneubau über die Bamberger Bahnlinie) oder der Übergabe des Festsaals im renovierten Schloss Burgfarrnbach ab. In der Heilstättensiedlung entstanden durch Baugesellschaften immer mehr hohe Wohnblocks und ließen die hässlichen Steinbaracken verschwinden. Das BRK feierte Richtfest an seinem neuen Gebäude nahe der Ludwigsbrücke, die AWO die Einweihung ihres neuen Altenheimes am Ortsrand von Burgfarrnbach. Im Stadtgebiet entstanden aufgrund der rezessiven Konjunkturlage erste Bauruinen, die zum Schönwasser-Firmengeflecht zählende Baufirma GEWO musste gar Insolvenz anmelden. In Fürth standen zudem schon sieben Tankstellen leer.
Mit dem „Bambi“ schloss das vorletzte noch verbliebene Fürther Kino, um einem „McDonald`s“ -Imbiss Platz zu machen. Ein weiteres Gebäude der Geismann-Brauerei fiel der Spitzhacke zum Opfer, das Volksbad 3 an der Frauenstraße schloss mangels Zuspruchs. Ein Raub der Flammen wurde das Hochhaus-Restaurant auf der Hardhöhe, ein ganzer Stadtteil hatte nun kein Lokal mehr. Im Sanierungsgebiet der Altstadt rund um den „Gänsberg“ ging es weiterhin nur zäh voran, wobei sich für den geringen Restbestand immer mehr die Ansicht „Sanierung vor Abbruch“ durchsetzte. Eine neu gegründete „Bürgervereinigung Altstadtviertel St. Michael“ führte einen ersten „Graffl-Markt“ erfolgreich durch. Lichtblick: Das Haus Schickedanz stellte seine Pläne zum Bau eines großen Kaufhauses an der Fürther Freiheit der Presse vor.
Geschichte Fürth 1976 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 646 Minuten
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Trotz klammer Finanzlage konnten wichtige Bauvorhaben in Fürth weitergeführt oder vollendet werden, so z.B. der Erweiterungsbau des Jugendzentrum Lindenhain, der zweite Bauabschnitt am Schulzentrum Tannenplatz, der neue Busbetriebshof an der Karolinenstraße oder der Umbau des Kinderhorts am Ende des Stadtparks zu einem Kindergarten. Die Eschenauhäuser wurden Stück
für Stück abgebrochen, die Bewohner auf das Stadtgebiet verteilt.
Die Arbeiten zum Bau der Verbindungsstraße West konnten nach der gerichtlichen Ablehnung von Einsprüchen wieder aufgenommen werden. Die Stadtsparkasse eröffnete in Stadeln ihre 17.Zweigstelle, die Kaufhalle in der Innenstadt nach Renovierung ohne Lebensmittelabteilung. Im Sanierungsgebiet der Altstadt nahmen die Planer immer mehr Abstand von „städtebaulichen Dominanten“, um eine Bebauung zu beschleunigen. Für den kleinen Restbestand an Häusern hieß nun die Devise: „Sanierung vor Abriss!“
Fürther Frauen machten 1976 von sich reden: So erhielt Grete Schickedanz für ihre vielfältigen Verdienste das „Große Bundesverdienstkreuz“, Käthe Rohleder wurde in der Auferstehungskirche als erste Frau in Bayern zur Pfarrerin ordiniert und die 23-jährige Liane Geignetter konnte den Titel „Miss Bayern“ erringen. Quelle erzielte 19hundert76 einen Konzernumsatz von mehr als 7 Mrd DM, der Quelle-Katalog erschien in einer Auflage von 7,7 Millionen Stück. Das Haus Schickedanz hatte sich über die Jahre hinweg zu einem Weltunternehmen entwickelt. Die jährlichen Umsatzsteigerungen lagen im zweistelligen Bereich. Am Neubau des Quelle-Kaufhauses an der Fürther Freiheit konnte 19hundert76 Richtfest gefeiert werden. Für die Zeit des Neubaus war man in einige Etagen des Bahnhofcenters gezogen, das alte verwinkelte „Kaufhaus Schickedanz“ musste dem Neubau weichen.
Geschichte Fürth 1977 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 619 Minuten
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Der Fürther Stadtrat verlieh die „Goldene Bürgermedaille“ an Fritz Rupprecht (SPD) und verweigerte Ex-Bundeskanzler Ludwig Erhard zum zweiten Mal die „Ehrenbürgerschaft“. Nach dem Tod Fürths großer Söhne hieß die Sternstraße jetzt „Ludwig-Erhard-Straße“ und die Bahnhofstraße „Gustav-Schickedanz-Straße“. Die „Neue Heimat“ errichtete einen weiteren Wohnblock in der Sanierungswüste der Altstadt, die neue Tuspo-Sporthalle an der Seeackerstraße konnte in Betrieb genommen werden und nach der Öffnung des letzten Teilstücks der „Südwesttangente“ entspannte sich der Verkehr in der Fürther Innenstadt deutlich. Freie Fahrt auch nach Zirndorf auf der neuen „Verbindungs-straße West“. Nach vielen Monaten zwangsweiser Schließung wegen Pfusch am Bau öffnete das Hallenbad Stadeln wieder seine Pforten. Schließlich rückte der Bau einer Fürther Stadthalle aufgrund eines Investitionsprogramms der Bundesregierung in greifbare Nähe. Die zum Quelle-Konzern gehörende „Grüner-Brauerei“ verlegte die Produktion zu Patrizier in der Fichtenstraße. Die Denkmalschutzliste wurde mit über 2000 Gebäuden immer. Mit dem neuen „Quelle-Warenhaus“ eröffnete 1977 ein giganti-scher Einkaufstempel (30 Mio DM), während im Hochhaus „Bahnhofcenter“ im Dezember im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter ausgingen. Kaufkraft existierte genug, schließlich wohnten 1977 allein in der Kleeblattstadt 86 Millionäre. Der gediegene Fürther speiste bei Sternekoch Baumann im Restaurant „Xavere“, befestigte einen Aufkleber mit dem Slogan „Ich bin ein Fürther“ an der Heckscheibe seines Wagens und beteiligte sich an einer Bürgerreise in die schottische Paten-stadt Paisley. Am Ende von neumodischen „Straßenfesten“ entsorgte man leere Flaschen neuerdings in aufgestellten Sammelbehältern.
Geschichte Fürth 1978 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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1978 lebten in Fürth 98.889 Einwohner, davon waren 11.835 Ausländer. Kurt Scherzer wurde zum vierten Mal in Folge zum Oberbürgermeister der Kleeblattstadt gewählt. Kaum waren die Einweihungsfeierlichkeiten zum zweiten Bauabschnitt des neuen Schulzentrums Tannenplatz beendet, erfolgte schon der erste Spatenstich zu einer neuen Fürther Stadthalle, außerdem entstanden neue Turnhallen an der Schule Finkenschlag und am Hardenberg-Gymnasium. Bezogen wurde auch die neue Fachoberschule an der unteren Amalienstraße sowie ein neuer alkoholfreier Jugendtreff in der Alexanderstraße. Dagegen konnte die baufällige „Leimsud“ oberhalb des Sommerbades abgerissen werden.
Ganze Reihenhaussiedlungen entstanden in Burgfarrnbach Ost und Hardhöhe-West. In der Sanierungswüste der Altstadt herrschte weiterhin eine rege Bautätigkeit. Ein ganzer Wald von Kränen prägte das Panorama am alten Gänsberg.
Kurios: Fürths größtes Gemälde entstand an einer Hausmauer zwischen König- und Moststraße in Form eines circa 20 Meter hohen grünen Blättergerankes.
Immer mehr Politiker besuchten das einstmals graue Fürth, um sich im Bereich Gustavstraße bzw. Hornschuchpromenade von den positiven Auswirkungen des Denkmalschutzes zu überzeugen. Neue Kneipen in und um die Gustavstraße wie „Pfeifndurla“, „Keimling“ oder „Goldfrosch“ sorgten für eine weitere abendliche Belebung in der Altstadt.
Dies gab es noch immer: Die städtische Freibank in der Waaggasse den Poculator (im Geismannsaal in der 94ten Auflage), das internationale Jugend-Fußballturnier des ASV Fürth (stets an Ostern), den Ronwaldbunker (im „Kalten Krieg“ mit eigenem Hausmeister betriebsbereit gehalten) sowie den „Tag der offenen Tür“ (bei den Dienststellen der Stadt Fürth).
Geschichte Fürth 1979 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 627 Minuten
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Bei der Stadt Fürth arbeiteten1979 mehr als 3500 Beamte, Angestellte und Arbeiter für 98.371 Einwohner. Auf dem Vormarsch befanden sich Bagger zum Bau der neuen Stadthalle und massenhaft Kopfläuse an den Fürther Volksschulen. Erstes Opfer der U-Bahn auf ihrem Weg nach Fürth war die Bedürfnisanstalt an der Jakobinenstraße, das traditionsreiche „Hansa“-Kino an der Rudolf-Breitscheid-Straße verschwand zugunsten eines neuen Geschäftshauses. Ganze Wohnblöcke entstanden im Sanierungsgebiet der Altstadt und in der Heilstättensiedlung, des Weiteren wuchs die Berufsschule IV an der Ottostraße in die Höhe, an der zweiten Turnhalle des Hardenberg-Gymnasiums feierte man Richtfest, die Turnhalle am Ligusterweg in Unterfarrnbach nahm ihren Betrieb auf, ebenso die Fachober-schule an der Amalienstraße, und am Stresemannplatz kam es zur Grundsteinlegung für die Neubebauung anstelle des abgerissenen Bauvereinsblocks. Der Wohlstand erreichte noch immer breite Bevölkerungsschichten und die kommunalen Kassen waren weiterhin gut gefüllt.
Das Fürther Stadtkrankenhaus genehmigte sich eine millionenschwere Aufnahmestation und einen Hubschrauberlandeplatz. Nach dem Flop mit den zugigen Besucherbalkonen flüchtete man sich an der Kinderklinik mit „Mutter-Kind-Zimmern“ ins andere Extrem. Schließlich verpasste die Stadt den Becken im Sommerbad am Scherbsgraben „finnische Rinnen“ zur besseren Hygiene und dem Müllberg bei Atzenhof eine zarte Begrünung für eine ansprechendere Optik. Während in stillgelegten Räumen der alten Geismann-Brauerei Übungs-Beat-Studios entstanden, eröffnete Möbel-Stöckl an der Seeackerstraße das mondäne „Frankenwohnland“. Nach der verweigerten Regierungsgenehmigung für ein „Wertkauf-Einkaufszentrum“ in Poppenreuth verhandelte man nun mit „Ikea“. Am Rande des Stadtwaldes offerierte das noble neue Hotel-Restaurant „Forsthaus“ ab sofort französische Spezialitäten.
Geschichte Fürth 1980 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 710 Minuten
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Anfang 1980 betrug die Einwohnerzahl Fürths 98.571 Personen, davon waren über 17000 über 65 Jahre alt.
Nach München hatte Fürth damals mit 13000 Migranten den höchsten Ausländeranteil. Die rund 1000 ausländischen Kinder wurden in 32 „Ausländerklassen“ unterrichtet.
Zum Jahresbeginn entfiel in Fürth endlich die Getränkesteuer in Höhe von 7%. Die meisten Gastwirte verrechneten die möglichen Preisreduzierungen gleich mit den Preiserhöhungen beim Heizöl.
Die Stadtkasse war immer noch so gut gefüllt, dass man die Gewerbesteuer um 20 Punkte auf 390
Punkte senken konnte. Sensationell: Innerhalb von zwei Jahren senkte sich die durchschnittliche Verweildauer im Fürther Stadtkrankenhaus von 20,8 Tagen auf 13,6 Tage pro Patient. Im Juli 1980 wurde der 40000. Telefonanschluss vergeben, ein Ende der „Telefonitis“ war noch nicht in Sicht.
Im Stadtgebiet waren zu Jahresbeginn sage und schreibe 38.952 Kraftfahrzeuge zugelassen.
Mittlerweile überwachten sieben Politessen den „ruhenden Verkehr“.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg in Fürth die Kriminalität um 20,9%. Fürth – das „Chicago“ der
Metropolregion? Erstmals in der Geschichte der Fürther Rauschgiftszene wurde ein „Labor“ in der
Fuchsstraße von der Polizei ausgehoben.
Für die Altstadt im Kerngebiet forderte die Bürgervereinigung Altstadtfreunde St. Michael einen „Kneipenstopp“ zugunsten von mehr Wohnraum. Kinderreiche und Gastarbeiter blieben bei der Wohnungssuche immer häufiger auf der Strecke. Die Trabantenstadt „Hardhöhe“ bestand nun schon seit
25 Jahren, eine Gaststätte gab es jedoch immer noch nicht. Das Fürther BRK plante einen Neubau an der Würzburger Straße anstelle der alten „Pfründ“, am „Gänsberg“ kam es zur Grundsteinlegung zur neuen
Fürther Stadthalle, an der Berufsschule IV an der Ottostraße feierte man schon Richtfest und auf der
Schwand turnten erstmals die Schüler in der neuen Doppelturnhalle der „Gustav-Schickedanz-Schule“.
Aus Gründen des Denkmalschutzes mussten die Fassaden der alten Kreissparkasse am Königsplatz Stein
für Stein abgetragen und wieder neu aufgebaut werden. Die Katharinenstraße wurde zur Wohnstraße ohne Durchgangsverkehr, Bahnhofplatz und Geismann-Areal standen vor tiefgreifenden Veränderungen.
Geschichte Fürth 1981 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 663 Minuten
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In Fürth fuhr ab dem 20ten Juni keine Straßenbahn mehr, vielmehr brüstete man sich jetzt mit 30 neuen Ampeln und einem „flächendeckenden Busnetz“, was die Umsätze im Taxigewerbe sinken ließ. Obwohl nur noch 615 Erstklässler eingeschult wurden wartete man sehnsüchtig auf den 100000 Fürther Einwohner. 12.600 ausländische Mitbürger (=14% der Bevölkerung) arbeiteten daran. Zu den aktuellen Baustellen im Stadtgebiet zählten 1981 u.a. die Berufsschule IV an der Ottostraße neben der Bahnschranke, die Stadthalle (Richtfest November 1981) an der Rosenstraße, der Neubau des Baubetriebshofes gegenüber dem Fürther Hafen sowie der Anbau im Schulhof des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums. Dauerbaustellen blieben die Sanierungsarbeiten am Fürther Krankenhaus und der U-Bahn-Vortrieb in Richtung Fürth-Hauptbahnhof. Dort installierte man den ersten Fahrkartenautomaten, der auch Geldscheine schluckte und Wechselgeld zurückgab. Auf der Fürther Freiheit druckte jetzt ein Parkscheinautomat individuelle Parkscheine aus, die reparaturanfälligen Parkuhren verschwanden von der Bildfläche. Als 13. deutsche Niederlassung erzielte „Ikea“ in Fürth-Poppenreuth in seinem ersten Geschäftsjahr horrende Umsätze. Max Grundig legte sich mit dem Erwerb von fünf europäischen Hotels der Luxusklasse ein zweites Standbein zu, beschäftigte aber nach weiteren gegenseitigen Verschachtelungen mit Philips trotz Schließung mehrerer Werke immer noch rund 30000 Mitarbeiter. Quelle-Konzernchefin Grete Schickedanz erhielt für ihre Verdienste um die Universität Linz aus Österreich den Titel „Professor“ verliehen. Die Stadt Fürth ehrte sie anlässlich ihres 70ten Geburtstages mit der „Ehrenbürgerwürde“. Die „Bildungsfabrik“ Helene-Lange-Gymnasium stabilisierte sich bei etwa 1700 Schülern, an allen drei Fürther Gymnasien unterrichtete man jetzt im Takt der Fünf-Tage-Woche. Zum letzten Mal vor dem Abriss des Geismann-Areals fand der 97. Poculator statt, zum ersten Mal stand auf der Fürther Kirchweih das Schaukelschiff „Santa Maria 1“.
Geschichte Fürth 1982 - Hörgänge durch die Geschichte der Kleeblattstadt
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Laufzeit: ca. 662 Minuten
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In Fürth fuhr die U-Bahn seit März 1982 schon bis zum Bahnhof „Jakobinenstraße“, die letzten Reminiszenzen an die Straßenbahn in Form von Gleisen und Oberleitungen verschwanden aus dem Stadtbild. Mit dem Überschreiten von 100000 Einwohnern war man wieder Großstadt, wozu natürlich die Eröffnung der 40 Mio DM teuren neuen Fürther „Stadthalle“ zu Kirchweihbeginn und die Grundsteinlegung für ein neues Einkaufszentrum (späteres City-Center) auf dem Geismann-Areal gut passten. Zwei Villen in der Königswarterstraße konnten vor dem Abriss gerettet werden, Teile des Bahnhofplatzes jedoch nicht. Der Eschenau-Bunker wurde endlich abgetragen.
An markanten Neubauten im Stadtgebiet entstanden die Seniorenresidenz „Kursana“, das Hotel „Forum“ an der Förstermühle sowie das „Novotel“ am Laubenweg. In der Gustavstraße etablierten sich weitere Kneipen (serviert wurden die Getränke in immer mehr „Preußen-Gläsern“ zu 0,4 Litern) und renovierte schicke teure Wohnungen – Ausländer wurden „hinaussaniert“. (Am Heiligenberg 17 teilten sich 16 Ausländer ein einziges „Plumpsklo“ außerhalb der Wohnungen!) Freuen konnte sich das Heinrich-Schliemann-Gymnasium über einen Anbau zu 6,5 Mio DM, das Hardenberg-Gymnasium jedoch nur über einen angelegten „Schulgarten“. Geöffnet wurde auf der Hardhöhe ein neues „Jugendzentrum“, geschlossen werden mussten drei Privatbordelle im Stadtgebiet durch die Polizei. Die Julienstraße hieß ab jetzt Hallemannstraße.
Eine „Radlerdemo“ vor dem Fürther Rathaus warb für ein Fürther Radwegenetz. Die Fürther Volkshochschule wurde 1982 von lernwilligen Interessenten regelrecht überrannt, viele Fürther Schuldner von sieben im Stadtgebiet tätigen Gerichtsvollziehern. Größter Arbeitgeber im Stadtgebiet war damals jedoch die US-Army mit 3939 Arbeitsplätzen.
http://www.fen-net.de/michael.stelter/gewe/audio-probefue1982.mp3
Geschichte Stadtgeschichte von Fürth
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Laufzeit: ca. 210 Minuten
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Hörprobe: http://www.as-audiowissen.de/WebRoot/Store10/Shops/14255/MediaGallery/hoerproben/Hoerprobe_-_Die_Geschichte_von_Fuerth.mp3
Themen/Laufzeiten

Einleitung (7:40)
Die Anfänge der Stadt Fürth (13:20)
Kaiserliche Schenkung (7:10)
Die Dreiherrschaft in Fürth (11:24)
Fürth zur Zeit des Bauernkrieges (6:00)
Fürth im Dreißigjährigen Krieg (28:40)
Die Geschichte der Fürther Juden (21:50)
Die Geschichte des Handwerks in Fürth (10:15)
Die erste Eisenbahn Deutschlands (14:20)
Fürth, die Stadt der Spiegel (17:20)
Der Ludwigskanal (5:20)
Die Fürther Kirchweih (5:50) 12:20)
Das Dritte Reich in Fürth (6:30)
Der Wirtschaftsraum Nürnberg, Fürth (12:20)
Fürth und sein Umland (29:00)
Fürth und seine Partnerstädte (9:30)
Geschichte Die Erfindung des Automobils
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Karl Benz - Die Erfindung des Automobils - Erinnerungen eines 80jährigen
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Benz gründete 1871 in Mannheim die "Eisengießerei und mechanische Werkstätte", die er später in "Fabrik für Maschinen zur Blechbearbeitung" umbenannte. Die kostspieligen Entwicklungsarbeiten hatten dazu geführt, dass die Hausbank 1882 die Umwandlung seines Unternehmens in eine Aktiengesellschaft verlangte, wobei auch der Name in "Gasmotorenfabrik in Mannheim" geändert wurde. Im Aufsichtsrat fand der Konstrukteur wenig Verständnis für seine Visionen. Benz verließ deshalb das Unternehmen und gründete 1883 ein neues Unternehmen, die „Benz & Co. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim“ (seit 1899 Aktiengesellschaft), das um 1900 die größte Automobilfabrik der Welt war. 1903 schied Benz aus dem aktiven Dienst aus. Er gründete 1906 mit seinen Söhnen in Ladenburg das Unternehmen "Carl Benz Söhne", das sich auf den Fahrzeugbau spezialisierte. 1926 vereinigten sich die Unternehmen „Benz & Co. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim“ und „Daimler-Motoren-Gesellschaft“ zur Daimler-Benz AG.
Der Text wird von einer, am Computer optimierten, Frauenstimme gelesen.
Geschichte Werner von Siemens - Lebenserinnerungen
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Gesamtdauer: 11:13 h
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bzw. auf CD - USB-Stick nach Absprache (+ € 6,-)

Man kann sich zwar im Allgemeinen damit trösten, daß Andere das thun werden, was man selbst nicht mehr fertig bringt, daß es also der Welt nicht dauernd verloren geht; doch giebt es auch Aufgaben, bei denen dieser Trost nicht gilt und für deren Lösung kein Anderer eintreten kann.Hierher gehört die Aufzeichnung der eigenen Lebenserinnerungen, die ich meiner Familie und meinen Freunden versprochen habe.
Ich gestehe, daß mir der Entschluß zur Ausführung dieser Arbeit recht schwer geworden ist, da ich mich weder historisch noch schriftstellerisch begabt fühle und stets mehr Interesse für Gegenwart und Zukunft als für die Vergangenheit hatte. Dazu kommt, daß ich kein gutes Gedächtniß für Namen und Zahlen habe und daß mir auch viele Ereignisse meines ziemlich wechselvollen Lebens im Laufe der Jahre entschwunden sind. Andrerseits wünsche ich aber meine Bestrebungen und Handlungen durch eigene Schilderung festzustellen, um zu verhindern, daß sie später verkannt und falsch gedeutet werden, und glaube auch, daß es für junge Leute lehrreich und anspornend sein wird, aus ihr zu ersehen, daß ein junger Mann auch ohne ererbte Mittel und einflußreiche Gönner, [2] ja sogar ohne richtige Vorbildung, allein durch seine eigene Arbeit sich emporschwingen und Nützliches leisten kann. Ich werde nicht viel Mühe auf die Form der Darstellung verwenden, sondern meine Erinnerungen niederschreiben, wie sie mir in den Sinn kommen, ohne andere Rücksichten dabei zu nehmen als die, daß sie mein Leben klar und wahr schildern und meine Gefühle und Anschauungen getreulich wiedergeben. Ich werde aber versuchen, zugleich auch die inneren und äußeren Kräfte aufzudecken, die mich auf meiner Lebensbahn durch Freud und Leid den erstrebten Zielen zuführten und meinen Lebensabend zu einem sorgenfreien und sonnigen gestaltet haben.

Ich begann die Niederschrift meiner Erinnerungen mit dem biblischen Ausspruche »Unser Leben währet siebenzig Jahr und wenn es hochkommt, so sind es achtzig Jahr«, und ich denke, sie wird gezeigt haben, daß auch der Schluß des Denkspruches »und wenn es köstlich gewesen, so ist es Mühe und Arbeit gewesen« sich an mir bewährt. Denn mein Leben war schön, weil es wesentlich erfolgreiche Mühe und nützliche Arbeit war, und wenn ich schließlich der Trauer darüber Ausdruck gebe, daß es seinem Ende entgegengeht, so bewegt mich dazu der Schmerz, daß ich von meinen Lieben scheiden muß und daß es mir nicht vergönnt ist, an der vollen Entwicklung des naturwissenschaftlichen Zeitalters erfolgreich weiter zu arbeiten.
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Geschichte De Bello Gallico -  Cäsar erobert Frankreich, Britanien und Germanien bis zum Rhein
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Gesamtdauer: ca. 9:00 Stunden in 8 Abschnitten
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Als Kommentar "De Bello Gallico" wird ein Bericht des römischen Feldherrn Gaius Iulius Caesar über den Gallischen Krieg (58 bis 51/50 v. Chr.) bezeichnet. Das Werk stellt die Hauptquelle zu Caesars Feldzügen dar. In literarischer Hinsicht ist das Werk ebenfalls von großer Bedeutung und gehört bis heute zum Hauptkanon der lateinischen Literatur.
Dieses Buch ist Pflichtlektüre für deutsche Lateinschüler an Gymnasien.

Der Bericht beginnt mit einer ethnographischen und geographischen Beschreibung Galliens. Der Anfangssatz ist noch heute vielen Lateinschülern bekannt: „Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam, qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur“, übersetzt: „Gallien ist in seiner Gesamtheit in drei Teile gegliedert. Einen bewohnen die Belger, den zweiten die Aquitaner, den dritten das in der Landessprache Kelten, bei uns Gallier genannte Volk.“ Nach dieser kurzen Einleitung beginnt die Schilderung des Gallischen Krieges, der mit dem Feldzug gegen die Helvetier anfängt.

Zu Beginn des Buches beschreibt Caesar in einer Übersicht „ganz Gallien“ (seine Geographie und Bevölkerung), kommt dann aber detaillierter auf ein einzelnes Volk, die Helvetier, zu sprechen. Dieses Volk befindet sich im äußersten Südosten Galliens und grenzt an Germanien und die römische Provinz. Ein helvetischer Adliger, Orgetorix, strebt die Alleinherrschaft über Gallien an. Um dies zu erreichen, plant er den Auszug der gesamten Bevölkerung aus ihrem Gebiet. Im Geheimen schließt er mit dem Sequaner Castico und dem Haeduer Dumnorix einen Pakt, gemeinsam die Herrschaft zu erlangen. Dieser Plan wird allerdings verraten und Orgetorix kommt auf der Flucht vor einem Prozess ums Leben. Die Helvetier halten dennoch am Plan der Emigration fest, werden jedoch von Caesar durch geschicktes Taktieren daran gehindert, den leichten und angenehmen Weg durch die römische Provinz zu nehmen. Stattdessen werden sie gezwungen, ihren Weg gen Norden zu verlegen. Dabei ziehen sie plündernd durch das Gebiet der Sequaner und Haeduer. Diese rufen Caesar zu Hilfe, der ein Viertel der Helvetier beim Überqueren des Flusses Arar vernichtet. Wenig später, nach dreitägiger Schlacht bei Bibracte, kapitulieren die Helvetier. Caesar schickt sie zurück in ihr ursprüngliches Gebiet, damit sie wieder als ein Puffer zwischen den Germanen und der römischen Provinz fungieren.
Geschichte Philosophische Weltgeschichte
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2053 29.90 €
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Gesamtdauer: ca. 26:57 Stunden in 14 Abschnitten
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Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte gehen vom Vernunftprinzip aus, von der Vorstellung, daß es im Fortschreiten der Menschheitsgeschichte vernünftig zugehe.
In seiner Einleitung schreibt er:
"Der einzige Gedanke, den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, daß die Vernunft die Welt beherrsche, daß es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen sei. Diese Überzeugung und Einsicht ist eine Voraussetzung in Ansehung der Geschichte als solcher überhaupt; in der Philosophie selbst ist dies keine Voraussetzung. Durch die spekulative Erkenntnis in ihr wird es erwiesen, daß die Vernunft – bei diesem Ausdrucke können wir hier stehenbleiben, ohne die Beziehung und das Verhältnis zu Gott näher zu erörtern -, die Substanz wie die unendliche Macht, sich selbst der unendliche Stoff alles natürlichen und geistigen Lebens wie die unendliche Form, die Bestätigung dieses ihres Inhalts ist. Die Substanz ist sie, nämlich das, wodurch und worin alle Wirklichkeit ihr Sein und Bestehen hat – die unendliche Macht, indem die Vernunft nicht so ohnmächtig ist, es nur bis zum Ideal, bis zum Sollen zu bringen und nur außerhalb der Wirklichkeit, wer weiß wo, als etwas besonderes in den Köpfen einiger Menschen vorhanden zu sein; der unendliche Inhalt, alle Wesenheit und Wahrheit, und ihr selbst ihr Stoff, den sie ihrer Tätigkeit zu verarbeiten gibt, denn sie bedarf nicht, wie endliches Tun, der Bedingungen eines äußerlichen Materials gegebener Mittel, aus denen sie Nahrung und Gegenstände ihrer Tätigkeit empfinge, sie zehrt aus sich und ist sich selbst das Material, das sie verarbeitet; wie sie sich nur ihre eigene Voraussetzung und der absolute Endzweck ist, so ist sie selbst dessen Bestätigung und Hervorbringung aus dem Inneren in die Erscheinung, nicht nur des natürlichen Universums, sondern auch des geistigen – in der Weltgeschichte. Daß nun solche Idee das Wahre, das Ewige, das schlechthin Mächtige ist, daß sie sich in der Welt offenbart und nichts in ihr sich offenbart als sie, ihre Ehre und Herrlichkeit, das ist es, was, wie gesagt, in der Philosophie bewiesen und hier als bewiesen vorausgesetzt wird."
Der Text wird von einer, am Computer optimierten, Frauenstimme gelesen.
Spezielle Themen Hegel und dieser Hörbucher sind:
- Die Bestimmungen der Natur des Geistes
- Der Gang der Weltgeschichte
- Geographische Grundlage der Weltgeschichte
- Die orientalische Welt, Sina, Indien, Persien
- Die Assyrier, Babylonier, Meder und Perser
- Syrien und das semitische Vorderasien, Ägypten
- Die griechische Welt
- Das makedonische Reich
- Rom in der Kaiserperiode,
- Das Christentum
- Das byzantinische Reich
- Die germanische Welt
- Der Mohammedanismus
- Die neue Zeit, Die Reformation, Wirkung der Reformation auf die Staatsbildung
- Die Aufklärung und Revolution
Geschichte Der1. Weltkrieg - Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts
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2009 - Der 1. Weltkrieg - Die Urkatastrophe 9.00 €
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Gesamtdauer: 5 Stunden in 4 Abschnitten
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Der Erste Weltkrieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Ostasien geführt.

In diesem Lehr-Audiobuch zu diesem Thema werden dargestellt:
1. die politische und militärische Ausgangssituation
2. die Kriegsziele der einzelnen Mächte
3. der chronologische Kriegsverlauf
4. die militärischen und politischen Folgen des 1. Weltkriegs
Der Text wird von einer, am Computer optimierten, Frauenstimme gelesen.
Hörprobe: http://soforthoeren.de/demo_player.php?pid=11575
Geschichte Aufstieg, Leben und Taten des Adolf Hitler
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2010 - Aufstieg, Leben und Taten des Adolf Hitlers 3.96 €
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Gesamtdauer: 99 Minuten in 2 Abschnitten
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Dieses Lern-Audiobuch zeigt Ihnen einen detaillierten Überblick zum Leben und den Taten von Adolf Hitler.
Die Herkunft aus dem niederösterreichischen Waldviertel, die Kindheit, Schullaufbahn, Beruf, sowie seine Rolle im Ersten Weltkrieg werden dargestellt. Ebenso wird sein Weg in die Politik bis zum Ende in Berlin beschrieben.
Der Text wird von einer, am Computer optimierten, Frauenstimme gelesen.
Hörprobe: http://soforthoeren.de/demo_player.php?pid=11401
Geschichte Der 2. Weltkrieg - Ein Audiobuch über die größte Katastrophe der Weltgeschichte
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2006 - Der 2. Weltkrieg, die größte Katastrophe 9.60 €
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Gesamtdauer: 4 Stunden in 4 Abschnitten
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Der Zweite Weltkrieg war der zweite auf globaler Ebene geführte Krieg sämtlicher Großmächte des 20. Jahrhunderts und stellt den bislang größten und verlustreichsten Konflikt in der Menschheitsgeschichte dar.
Mit diesen Hörbüchern wird Ihnen eine Gesamtbeschreibung des Krieges präsentiert.
Der Text wird von einer, am Computer optimierten, Frauenstimme gelesen.
Hörprobe: http://soforthoeren.de/demo_player.php?pid=11423
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2054 28.70 €
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Gesamtdauer: ca. 31:20 h Stunden in 19 Abschnitten
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Inhalt


* Erstes Buch
o 1. Unsere Erde ist ein Stern unter Sternen
o 2. Unsre Erde ist einer der mittleren Planeten
o 3. Unsre Erde ist vielerlei Revolutionen durchgegangen, bis sie das, was sie jetzt ist, worden
o 4. Unsre Erde ist eine Kugel, die sich um sich selbst und gegen die Sonne in schiefer Richtung beweget
o 5. Unsre Erde ist mit einem Dunstkreise umhüllet und ist im Konflikt mehrerer himmlischen Sterne
o 6. Der Planet, den wir bewohnen, ist ein Erdgebirge, das über die Wasserfläche hervorragt
o 7. Durch die Strecken der Gebirge wurden unsre beiden Hemisphäre ein Schauplatz der sonderbarsten Verschiedenheit und Abwechslung

* Zweites Buch
o 1. Unser Erdball ist eine große Werkstätte zur Organisation sehr verschiedenartiger Wesen
o 2. Das Pflanzenreich unserer Erde in Beziehung auf die Menschengeschichte
o 3. Das Reich der Tiere in Beziehung auf die Menschengeschichte
o 4. Der Mensch ist ein Mittelgeschöpf unter den Tieren der Erde

* Drittes Buch
o 1. Vergleichung des Baues der Pflanzen und Tiere in Rücksicht auf die Organisation des Menschen
o 2. Vergleichung der mancherlei organischen Kräfte, die im Tier wirken
o 3. Beispiele vom physiologischen Bau einiger Tiere
o 4. Von den Trieben der Tiere
o 5. Fortbildung der Geschöpfe zu einer Verbindung mehrerer Begriffe und zu einem eignen freiern Gebrauch der Sinne und Glieder
o 6. Organischer Unterschied der Tiere und Menschen

* Viertes Buch
o 1. Der Mensch ist zur Vernunftfähigkeit organisieret
o 2. Zurücksicht von der Organisation des menschlichen Haupts auf die niedern Geschöpfe, die sich seiner Bildung nähern
o 3. Der Mensch ist zu feinern Sinnen, zur Kunst und zur Sprache organisieret
o 4. Der Mensch ist zu feinern Trieben, mithin zur Freiheit organisieret
o 5. Der Mensch ist zur zartesten Gesundheit, zugleich aber zur stärksten Dauer, mithin zur Ausbreitung über die Erde organisieret
o 6. Zur Humanität und Religion ist der Mensch gebildet
o 7. Der Mensch ist zur Hoffnung der Unsterblichkeit gebildet

* Fünftes Buch
o 1. In der Schöpfung unsrer Erde herrscht eine Reihe aufsteigender Formen und Kräfte
o 2. Keine Kraft der Natur ist ohne Organ; das Organ ist aber nie die Kraft selbst, die mittelst jenem wirket
o 3. Aller Zusammenhang der Kräfte und Formen ist weder Rückgang noch Stillstand, sondern Fortschreitung
o 4. Das Reich der Menschenorganisation ist ein System geistiger Kräfte
o 5. Unsre Humanität ist nur Vorübung, die Knospe zu einer zukünftigen Blume
o 6. Der jetzige Zustand der Menschen ist wahrscheinlich das verbindende Mittelglied zweier Welten


* Sechstes Buch
o 1. Organisation der Völker in der Nähe des Nordpols
o 2. Organisation der Völker um den asiatischen Rücken der Erde
o 3. Organisation des Erdstrichs schöngebildeter Völker
o 4. Organisation der afrikanischen Völker
o 5. Organisation der Menschen in den Inseln des heißen Erdstrichs
o 6. Organisation der Amerikaner
o 7. Schluß

* Siebentes Buch
o 1. In so verschiedenen Formen das Menschengeschlecht auf der Erde erscheint, so ist's doch überall ein und dieselbe Menschengattung
o 2. Das eine Menschengeschlecht hat sich allenthalben auf der Erde klimatisieret
o 3. Was ist Klima, und welche Wirkung hat's auf die Bildung des Menschen an Körper und Seele?
o 4. Die genetische Kraft ist die Mutter aller Bildungen auf der Erde, der das Klima feindlich oder freundlich nur zuwirket
o 5. Schlußanmerkungen über den Zwist der Genesis und des Klima

* Achtes Buch
o 1. Die Sinnlichkeit unsres Geschlechts verändert sich mit Bildungen und Klimaten; überall aber ist ein menschlicher Gebrauch der Sinne das, was zur Humanität führet
o 2. Die Einbildungskraft der Menschen ist allenthalben organisch und klimatisch; allenthalben aber wird sie von der Tradition geleitet
o 3. Der praktische Verstand des Menschengeschlechts ist allenthalben unter Bedürfnissen der Lebensweise erwachsen; allenthalben aber ist er eine Blüte des Genius der Völker, ein Sohn der Tradition und Gewohnheit
o 4. Die Empfindungen und Triebe der Menschen sind allenthalben dem Zustande, worin sie leben, und ihrer Organisation gemäß; allenthalben aber werden sie von Meinungen und von der Gewohnheit regieret
o 5. Die Glückseligkeit der Menschen ist allenthalben ein individuelles Gut, folglich allenthalben klimatisch und organisch, ein Kind der Übung, der Tradition und Gewohnheit

* Neuntes Buch
o 1. So gern der Mensch alles aus sich selbst hervorzubringen wähnet, so sehr hanget er doch in der Entwicklung seiner Fähigkeiten von andern ab
o 2. Das sonderbare Mittel zur Bildung der Menschen ist Sprache
o 3. Durch Nachahmung, Vernunft und Sprache sind alle Wissenschaften und Künste des Menschengeschlechts erfunden worden
o 4. Die Regierungen sind festgestellte Ordnungen unter den Menschen, meistens aus ererbter Tradition
o 5. Religion ist die älteste und heiligste Tradition der Erde

* Zehntes Buch
o 1. Unsre Erde ist für ihre lebendige Schöpfung eine eigengebildete Erde
o 2. Wo war die Bildungsstätte und der älteste Wohnsitz der Menschen?
o 3. Der Gang der Kultur und Geschichte gibt historische Beweise, daß das Menschengeschlecht in Asien entstanden sei
o 4. Asiatische Traditionen über die Schöpfung der Erde und den Ursprung des Menschengeschlechtes
o 5. Älteste Schrifttradition über den Ursprung der Menschengeschichte
o 6. Fortsetzung der ältesten Schrifttradition über den Anfang der Menschengeschichte
o 7. Schluß der ältesten Schrifttradition über den Anfang der Menschengeschichte

* Elftes Buch
o 1. Sina
o 2. Cochin-Sina, Tunkin, Laos, Korea, die östliche Tatarei, Japan
o 3. Tibet
o 4. Indostan
o 5. Allgemeine Betrachtungen über die Geschichte dieser Staaten

* Zwölftes Buch
o 1. Babylon, Assyrien, Chaldäa
o 2. Meder und Perser
o 3. Hebräer
o 4. Phönicien und Karthago
o 5. Ägypten
o 6. Weitere Ideen zur Philosophie der Menschengeschichte

* Dreizehntes Buch
o 1. Griechenlands Lage und Bevölkerung
o 2. Griechenlandes Sprache, Mythologie und Dichtkunst
o 3. Künste der Griechen
o 4. Sitten- und Staatenweisheit der Griechen
o 5. Wissenschaftliche Übungen der Griechen
o 6. Geschichte der Veränderungen Griechenlandes
o 7. Allgemeine Betrachtungen über die Geschichte Griechenlandes

* Vierzehntes Buch
o 1. Etrusker und Lateiner
o 2. Roms Einrichtungen zu einem herrschenden Staats- und Kriegsgebäude
o 3. Eroberungen der Römer
o 4. Roms Verfall
o 5. Charakter, Wissenschaften und Künste der Römer
o 6. Allgemeine Betrachtungen über das Schicksal Roms und seine Geschichte

* Fünfzehntes Buch
o 1. Humanität ist der Zweck der Menschennatur, und Gott hat unserm Geschlecht mit diesem Zweck sein eigenes Schicksal in die Hände gegeben
o 2. Alle zerstörenden Kräfte in der Natur müssen den erhaltenden Kräften mit der Zeitenfolge nicht nur unterliegen, sondern auch selbst zuletzt zur Ausbildung des Ganzen dienen
o 3. Das Menschengeschlecht ist bestimmt, mancherlei Stufen der Kultur in mancherlei Veränderungen zu durchgehen; auf Vernunft und Billigkeit aber ist der dauernde Zustand seiner Wohlfahrt wesentlich und allein gegründet
o 4. Nach Gesetzen ihrer innern Natur muß mit der Zeitenfolge auch die Vernunft und Billigkeit unter den Menschen mehr Platz gewinnen und eine dauerndere Humanität befördern
o 5. Es waltet eine weise Güte im Schicksal der Menschen; daher es keine schönere Würde, kein dauerhafteres und reineres Glück gibt, als im Rat derselben zu wirken

* Sechszehntes Buch
o 1. Vasken, Galen und Kymren
o 2. Finnen, Letten und Preußen
o 3. Deutsche Völker
o 4. Slawische Völker
o 5. Fremde Völker in Europa
o 6. Allgemeine Betrachtungen und Folgen

* Siebzehntes Buch
o 1. Ursprung des Christentums samt den Grundsätzen, die in ihm lagen
o 2. Fortpflanzung des Christentums in den Morgenländern
o 3. Fortgang des Christentums in den griechischen Ländern
o 4. Fortgang des Christentums in den lateinischen Provinzen

* Achtzehntes Buch
o 1. Reiche der Westgoten, Sveven, Alanen und Wandalen
o 2. Reiche der Ostgoten und Langobarden
o 3. Reiche der Alemannen, Burgunder und Franken
o 4. Reiche der Sachsen, Normänner und Dänen
o 5. Nordische Reiche und Deutschland
o 6. Allgemeine Betrachtung über die Einrichtung der deutschen Reiche in Europa

* Neunzehntes Buch
o 1. Römische Hierarchie
o 2. Wirkung der Hierarchie auf Europa
o 3. Weltliche Schirmvogteien der Kirche
o 4. Reiche der Araber
o 5. Wirkung der arabischen Reiche
o 6. Allgemeine Betrachtung
* Zwanzigstes Buch
o 1. Handelsgeist in Europa
o 2. Rittergeist in Europa
o 3. Kreuzzüge und ihre Folgen
o 4. Kultur der Vernunft in Europa
o 5. Anstalten und Entdeckungen in Europa
o 6. Schlußanmerkung

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Geschichte Christoph Columbus: Der Don Quijote des Ozeans
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Dauer: 8:17 Stunden
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Im Bestreben, auf dem westlichen Seeweg von Europa nach Ostasien zu gelangen, erreichte Kolumbus am 12. Oktober 1492 die dem amerikanischen Kontinent vorgelagerten Karibischen Inseln. Er selbst war bis zu seinem Lebensende der Ansicht, eine Route auf dem Seeweg nach „Hinterindien“ entdeckt zu haben. Anders als oft behauptet, glaubte er nie, Indien selbst erreicht zu haben.

Die Bewertung seiner Taten und Leistungen ist Gegenstand kontroverser Debatten. Dem Entdeckerdrang, der ihm zugeschrieben wird, und dem Mut, in unbekannte Gewässer vorzustoßen, steht gegenüber, dass die Spanier in der Folgezeit die indianische Bevölkerung versklavten und Gräueltaten verübten. Ob Kolumbus auch direkt selbst für derartige Taten verantwortlich war, ist unklar. Seine Aufzeichnungen wecken allerdings auch Zweifel an einer allein durch Entdeckerdrang bestimmten Motivation. Aus seinen Logbüchern und Briefen geht hervor, dass er vorrangig auf der Suche nach Edelmetall-Vorkommen war.

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Geschichte Die Geschichte Alexander des Großen
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Gesamtdauer: 26:10 h
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Sprecherin: TTS Susanne

Der Name Alexander bezeichnet das Ende einer Weltepoche, den Anfang einer neuen.
Die zweihundertjährigen Kämpfe der Hellenen mit den Persern, das erste große Ringen des Abendlandes mit dem Morgenlande, von dem die Geschichte weiß, schließt Alexander mit der Vernichtung des Perserreiches, mit der Eroberung bis zur afrikanischen Wüste und über den Jaxartes, den Indus hinaus, mit der Verbreitung griechischer Herrschaft und Bildung über die Völker ausgelebter Kulturen, mit dem Anfang des Hellenismus.
Die Geschichte kennt kein zweites Ereignis so erstaunlicher Art; nie vorher und nachher hat ein so kleines Volk so rasch und völlig die Übermacht eines so riesenhaften Reiches niederzuwerfen und an Stelle des zertrümmerten Baues neue Formen des Staaten-und Völkerlebens zu begründen vermocht.
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6001 9.99 €
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In diesem Hörbuch hören Sie ie Beschreibung der Kriegskunst der Schweizer
o 1. Kapitel. Einleitung
o 2. Kapitel. Die Schlacht am Morgarten
o 3. Kapitel. Schlacht bei Laupen
o 4. Kapitel. Die Schlacht bei Sempach
o 5. Kapitel. Die Schlacht bei Döffingen
o 6. Kapitel. Eidgenössische Kriegsverfassung
o 7. Kapitel. Die Burgunderkriege
o 8. Kapitel. Militärische Theorie im Mittelalter
o 9. Kapitel. Abschluß